top of page

Details von Bern

  • Autorenbild: Daniel Kneubühl
    Daniel Kneubühl
  • 8. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Seit vielen Jahren fotografiere ich.Ich habe Städte gesehen, Landschaften, Menschen, Situationen. Und doch merke ich: Je länger ich fotografiere, desto weniger interessiert mich das Offensichtliche.


Heute bin ich durch Bern gegangen – meine Stadt – mit einer Leica Q3 43. Nicht mit der Absicht, Bern zu zeigen. Sondern mit dem Wunsch, Bern zu begegnen.


Ich habe bewusst monochrom fotografiert. Nicht aus Nostalgie, sondern aus Konzentration. Farbe erklärt oft zu viel. Schwarzweiss zwingt mich, genauer hinzuschauen: auf Licht, auf Oberflächen, auf Spuren.



Was mich angezogen hat, waren keine Sehenswürdigkeiten. Es waren Brunnen, aus denen seit Jahrzehnten Wasser fliesst. Türgriffe, die unzählige Hände berührt haben. Stühle in einem Café, die mehr Gespräche gehört haben, als man zählen könnte. Stein, der getragen, gehalten, ausgehalten hat.

Die Leica hilft mir dabei – aber sie macht nichts für mich. Sie ist kein Effektwerkzeug. Sie ist eine Einladung, langsamer zu werden. Näher zu gehen. Zu beobachten. Entscheidungen zu treffen.


Ich merke, dass ich heute anders fotografiere als früher. Ich brauche weniger Bilder. Die Zeit spielt dabei keine Rolle. Es sind Spaziergänge mit offenen Augen.


Lust auf mehr Monochrom-Bilder? Klick auf den Button:






bottom of page