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Kapstadt zwischen Himmel, Meer und Abendlicht

  • Autorenbild: Daniel Kneubühl
    Daniel Kneubühl
  • 2. Juni
  • 3 Min. Lesezeit

Manche Tage fühlen sich an, als hätten sie beschlossen, einem einfach alles zu schenken.

Heute war so ein Tag.


Schon am Morgen zeigte sich Kapstadt von seiner schönsten Seite. Über dem Tafelberg lag ein makelloser blauer Himmel, die Luft war klar, die Temperaturen angenehm. Genau so stellt man sich Kapstadt vor.


Ein Morgen an der Waterfront

Nach dem Frühstück zog es uns zur Waterfront. Menschen flanierten entlang der Promenade, Segelboote schaukelten im Hafenbecken, Möwen kreisten über dem Wasser. Über allem thronte der Tafelberg, als würde er still über die Stadt wachen. Wir liessen uns treiben. Ohne Eile. Einfach gehen, schauen, fotografieren und die Atmosphäre aufsaugen.



Es sind diese Momente, die eine Reise oft besonders machen. Nicht die grossen Sehenswürdigkeiten. Sondern das Gefühl, an einem Ort einfach anzukommen.


Kapstadt vom Meer aus

Später wechselten wir die Perspektive. Für eine Stunde waren wir auf einem Katamaran unterwegs und fuhren entlang der Küste hinaus auf den Atlantik.



Der Wind formte unsere Frisuren, das Wasser glitzerte in der Sonne und hinter uns erhob sich die Silhouette Kapstadts. Vor uns lag die Weite des Ozeans. Vom Meer aus wirkt alles noch einmal anders. Ich stand an Deck, spürte den Wind im Gesicht und dachte daran, wie viele Seemeilen hinter uns liegen. Wie viele Sonnenaufgänge, Begegnungen und Erinnerungen diese Reise bereits geschenkt hat.


Über Kapstadt schweben

Doch das eigentliche Highlight des Tages wartete noch: Ein Helikopterrundflug.


Schon als wir auf das Rollfeld gingen und der Rotor des Airbus H120 langsam zum Leben erwachte, spürte ich dieses vertraute Kribbeln. Als Pilot lässt mich alles, was fliegt, bis heute nicht los. Wenig später hoben wir ab.



Innerhalb weniger Sekunden lag Kapstadt unter uns.

Die Waterfront. Der Hafen. Die weissen Strände. Der Atlantik. Der gewaltige Tafelberg. Und dahinter die endlose Weite der Kap-Halbinsel. Aus der Luft erkennt man Zusammenhänge, die am Boden verborgen bleiben. Strassen werden zu Linien. Häuser zu kleinen Punkten. Landschaften zu Bildern. Für mich haben Fliegen und Fotografieren etwas Gemeinsames. Beide verändern den Blick auf die Welt.

Und genau das durfte ich heute wieder erleben.




Sundowner über den Dächern der Stadt

Am frühen Abend fuhren wir auf den Signal Hill.

Langsam begann die Sonne tiefer zu sinken. Das Licht wurde weicher. Goldener.

Menschen sassen auf den Felsen, Paare lagen auf Decken im Gras, Freunde stiessen mit einem Glas Wein auf den Tag an.


Sonnenuntergang am Signal Hill

Vor uns lag Kapstadt und das weite Meer und dieser unfassbare Augenblick.

Die Sonne verschwand langsam am Horizont und tauchte Himme und Meer in warme Orange- und Rottöne. Ein perfekter afrikanischer Sundowner.



Ein Abend voller Afrika

Als die Dunkelheit langsam über die Stadt zog, wartete noch ein letzter Höhepunkt auf uns. Im Restaurant Gold tauchten wir ein in die Kultur und Lebensfreude Afrikas.


Trommeln erfüllten den Raum. Tänzerinnen und Tänzer bewegten sich mit beeindruckender Energie zwischen den Tischen. Überall Farben, Musik, Lachen und Begegnungen. Dazu wurden Spezialitäten aus verschiedenen Regionen Afrikas serviert.


Es war kein gewöhnliches Abendessen.

Es war eine Reise durch einen Kontinent.

Eine Feier der Vielfalt, der Kultur und der Lebensfreude.



Zwischen Himmel und Erde

Als wir später zurück zum Hotel fuhren, leuchteten die Lichter Kapstadts unter dem dunklen Himmel. Noch einmal blickte ich hinauf zum Tafelberg. Heute waren wir zu Fuss unterwegs gewesen. Auf dem Meer. In der Luft. Und am Abend hoch über der Stadt. Kapstadt hatte uns seine unterschiedlichsten Gesichter gezeigt. Und vielleicht liegt genau darin seine Magie. Eine Stadt zwischen Ozean und Bergen. Zwischen Abenteuer und Gelassenheit. Zwischen Himmel und Erde.


Ein Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde. 🇿🇦✨


… das Abenteuer Kapstadt geht weiter


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