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Zwischen Aufbruch und Weite - unsere Kreuzfahrt 2026 - Kickoff

  • Autorenbild: Daniel Kneubühl
    Daniel Kneubühl
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Kreuzfahrt 2026 mit Oceania Cruises von Singapore nach Kapstadt.
Unsere Kreuzfahrt von Singapore nach Kapstadt

Es beginnt noch nicht mit einem Bild. Und doch ist da schon so viel da....


Eine rote Linie auf der Karte. Ein paar Namen, die nach Ferne klingen. Und dieses leise Ziehen irgendwo tief innen.

Singapore. Malaysia. Thailand. Sri Lanka. Die Malediven – genau an meinem Geburtstag. Seychellen. Mauritius. La Réunion. Mozambique. Und irgendwann Südafrika.


Je länger ich auf diese Route schaue, desto weniger ist sie einfach eine Strecke. Sie wird zu einer grossen Geschichte.


Der Anfang der grossen Geschichte


Und doch war und ist da lange etwas anderes. Alltag. Termine. Gedanken, die sich drehen. Die Reise war geplant – aber sie war noch nicht fühlbar. Keine echte Vorfreude. Eher ein „es kommt dann schon“.

Erst jetzt, ganz langsam, beginnt sich etwas zu lösen. Ein Gedanke hier. Ein Bild dort. Ein davon Erzählen. Ein kurzer Moment, in dem ich stehen bleibe und realisiere:


Wir werden das wirklich erleben.


Und mit dieser Vorfreude kommt auch eine andere Seite. Eine leisere. Eine, die nicht einfach zurückbleibt.


Mabel, unsere 8-monatige Border Collie
Mabel, unsere 8-monatige Border Collie

Mabel


Sie wird nicht dabei sein können.


Und auch wenn ich weiss, dass es ihr gut gehen wird – fühlt sich der Gedanke an, sie zurückzulassen, schwer an.


Vielleicht gehört genau das auch zu einer Reise. Dass man nicht nur aufbricht, sondern eben auch etwas zurücklässt.



Zwischen Aufbruch und Weite


Es ist ein eigenartiger Ort, dieser Anfang. Noch sind wir nicht unterwegs. Noch ist nichts passiert. Und doch hat sich etwas verschoben. Ein grosser Teil von mir ist noch im Alltag. In Gedanken, in Routinen, in dem, was war. Und ein anderer Teil ist schon weiter. Irgendwo draussen. Dort, wo das Meer beginnt.


Vielleicht ist genau das dieser Moment. Nicht der Aufbruch selbst. Und auch nicht die Weite. Sondern das Dazwischen. Ein leiser Übergang. Ein Loslassen, das noch nicht ganz vollzogen ist. Und eine Vorfreude, die erst langsam Raum bekommt. Langsam das Bewusstsein zu erhalten, was wir alles sehen und erleben werden.


Wir stehen noch nicht am Hafen. Wir haben noch keinen Sonnenaufgang auf See erlebt. Kein Salz auf der Haut, kein Lichtspiel auf dem Wasser fotografiert. Und doch beginnt die Reise genau hier.


Im Kopf. Im Herzen. In dieser stillen Vorfreude, die sich ihren Weg bahnt.


Ich stelle mir vor, wie wir an Deck stehen. Der erste Abend. Singapore verschwindet langsam hinter uns. Die Stadt wird kleiner, das Licht weicher, das Meer ruhiger. Und vor uns: nichts als Weite...


Wir werden Städte sehen und Landschaften, die sich kaum vergleichen lassen. Wir werden durch tropische Hitze gehen, Tiere in freier Wildbahn beobachten, durch Märkte streifen, Strassen entlangziehen, irgendwo einfach stehen bleiben. Und immer wieder werde ich die Kamera heben. Nicht, um einfach so festzuhalten, ihr kennt mich: sondern um hin zu sehen.


Vielleicht werden es am Ende genau diese Zwischenmomente sein, die bleiben. Ein Blick. Ein Licht. Ein Augenblick, der sich nicht planen lässt.


Dieses erste Journal ist noch ohne Bilder. Es ist ein Kickoff. Denn: Bald ist es soweit..



...und die Reise geht leise weiter.



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